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WWF Newsroom

Es ist nie zu früh, einen Newsroom einzuführen.”

Meike Rothschädl, Vorständin beim WWF Deutschland, im Podcast Newsroom-Köpfe.

Peter Walter

Der WWF Deutschland steht vor einer großen Aufgabe. Naturschutz, Klimawandel und gesellschaftliche Transformation müssen in einer Zeit vermittelt werden, in der viele Menschen krisenmüde sind. Vorständin Meike Rothschädl hat mit Mediamoss einen Corporate Newsroom aufgebaut. Im Podcast Newsroom-Köpfe spricht sie über den Effekt: „Wir kommunizieren in der Außenwahrnehmung einheitlicher.“

WWF: Wie Kommunikation, Marketing und Fundraising wirksamer zusammenarbeiten

Der WWF arbeitet weltweit daran, Lebensräume zu erhalten, bedrohte Arten zu schützen und Menschen in den jeweiligen Regionen einzubeziehen. Meike Rothschädl ist Vorständin beim WWF Deutschland. Im Podcast Newsroom-Köpfe beschreibt sie die die Rolle des Corporate Newsrooms für die Kommunikation des WWF.

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​Mit Einführung des Corporate Newsrooms wurden Kommunikation, Marketing und Fundraising enger zusammengebracht. Für Meike Rothschädl liegt der Mindestanspruch darin, Botschaften besser abzustimmen und Inhalte so zu organisieren, dass sie mehrfach genutzt werden können. Gerade beim WWF gibt es eine Fülle an Geschichten aus Projekten, Berichten, Kampagnen und politischen Initiativen. Ohne gemeinsamen Raum bleiben viele Inhalte unter Wert. Der Newsroom schafft dazu die Möglichkeit. Wissen, Storytelling und Content werden planbarer und wirksamer.

Das Newsroom-Prinzip: Weniger ist mehr

Die Verbindung von Marketing, Kommunikation und Fundraising gilt in vielen Institutionen als schwierig. Beim WWF wird sie bewusst als Chance verstanden. Meike Rothschädl: „Wir kommunizieren in der Außenwahrnehmung einheitlicher.“

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Presse, Newsletter, Fundraising Kampagnen, politische Kommunikation und digitale Inhalte sollen nicht parallel laufen, sondern sich gegenseitig verstärken. Das Newsroom-Prinzip dahinter lautet: Weniger ist mehr. In einer Polykrise mit übervollen Nachrichtenkanälen sollen Botschaften verdichtet werden, damit sie überhaupt ankommen und Menschen wieder Selbstwirksamkeit spüren. „Es ist nie zu früh, einen Newsroom einzuführen“, sagt Meike Rothschädl.

Vom Interesse zur Loyalität

Für eine NGO ist Loyalität besonders wichtig. Gleichzeitig müssen Akquise und Reichweite gezielt gestärkt werden. Der WWF hat seine Strukturen entlang eines Funnels weiterentwickelt. Dadurch wird sichtbar, an welcher Stelle die Menschen erstmals mit dem WWF in Berührung kommen und wie sie sich informieren. Der Funnel erklärt, wann sie aktiviert und langfristig gebunden werden.

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Nicht jedes Thema lässt sich sauber in Prozesse schneiden. Eine Webseite kann Informationsplattform und Fundraising-Instrument zugleich sein. Genau deshalb braucht es neben Struktur auch Moderation. Gemeinsame Ziele und die Bereitschaft, Zielkonflikte offen zu klären, sind ebenso bedeutsam.

Die nächste Stufe im WWF Newsroom

Der Newsroom des WWF ist kein fertiges System, sondern ein fortlaufender Veränderungsprozess. Aktuell geht es darum, weitere Themen sinnvoll einzubinden. Hinzu kommen Events und internes Wissen. Dabei geht auch um die Frage, wo im WWF neues Wissen entsteht und wie es genutzt werden kann für Kommunikation, Marketing und Fundraising. Meike Rothschädl gibt dazu das Ziel des Newsrooms vor: „Wir werden unsere Botschaft nach wie vor in der notwendigen Klarheit setzen.“

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